Mein Türkeiurlaub 07.12. - 14.12.2003
Es fing damit an, dass meine Eltern mich zu einem gemeinsamen Urlaub eingeladen haben. Im Fernsehen wurde eine extrem preiswerte Reise in die Türkei angeboten und da ich selber eher selten verreise, weil mir ein Urlaub einfach zu teuer ist, nahm ich das Geschenk an. Das genaue Ziel sollten wir erst nach Ankunft in Antalya erfahren, so war es also eine Überraschungsreise. Am 7.12.2003 starteten wir Richtung Flughafen Hannover. Wir flogen mit der renommierten *gg Fluggesellschaft TNG. Der Flug verlief reibungslos, das Essen an Bord war zwar etwas kühl, aber dennoch genießbar. So kamen wir nachts am Flughafen Antalya und gegen 3Uhr in unserem Club Hotel Corinthia in Tekirova an.
Tag 1
Nach dem Frühstück und dem Begrüßungscocktail bekamen wir die Infos, was uns erwartet. Nach dem Mittagessen ging es dann zuerst zu einer Erkundungsfahrt. Nach einer kleinen Rast erreichten wir die Stadt, dessen Namen mir beim besten Willen nicht mehr einfallen will. Jedenfalls ist sie berühmt für Ihre Apfelsinen. Wir durften sogar frische Orangen pflücken. Die ganze Gegend duftet süß nach dieser Frucht. Anschließend hatten wir etwas Aufenthalt in dieser berühmten Stadt. Zu meiner Freude entdeckten wir auch einige Delfi´s *fg. Anschließend ging es ins Hotel zurück. Auf dem mittleren Bild unten mein Zimmer, rechts davon dann einige Eindrücke aus der wundervollen Parkanlage des Hotels. Es war wirklich schön da.
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Tag 2
Direkt nach dem Frühstück startete unser großer Ausflug nach Pamukale. Unterwegs hielten wir mehrfach an, unter anderem bei einer Nomadenfamilie, die uns freundlich aufnahmen und anschließend auch Ihre selbst gemachten Waren anboten. Welch Wunder *gg. Nach einem Mittagessen fuhren wir an den unteren Rand der berühmten Kalkkaskaden Pamukales. Der Anblick war, naja, ernüchternd. Versteht mich nicht falsch, nicht das es schlecht aussah, im Gegenteil, es sah wirklich gut aus, nur halt so klein. Nach einem kurzen Fotostop ging die Fahrt dann weiter zur Nekropole (antike Totenstadt) der alten Kur-Stadt Herapolis. Von da aus dann auch in die Stadt Herapolis, die wir zu meiner Freude besichtigten oder besser, was von Ihr übrig ist. Wie mag diese Stadt wohl vor 2000 Jahren ausgesehen haben?
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Nun zum Höhepunkt, den weißen Kalkkaskaden Pamukales. Zuerst zur heißen Thermalquelle des sogenannten achten Weltwunders. Bereits in der Antike war Pamukale wegen dieser Heilquelle berühmt. Selbst Ihre Majestät Kleopatra, Königin von Ägypten soll Kurgast gewesen sein. Teile des antiken Bades sind immer noch zu erkennen und gebadet werden kann dort wie vor 2000 Jahren noch immer. Gebadet habe ich zwar nicht im Wasser (noch nicht) aber zumindest einen Schluck habe ich mir gegönnt. Das Wasser ist warm, schmeckt aber scheußlich. Nun endlich zu den Terrassen. Und hier oben ist die Aussicht wirklich grandios. An einer Stelle durfte man die Kalksinterterrassen auch betreten, barfuss. Dort, wo das Wasser fließt, ist es angenehm warm, allerdings auch glatt. nach ca. einer Stunde bewegten wir uns zum Ausgang. Aber da meine Mutter das Handtuch nahm, um an der Wasserstelle sich noch mal die Füße aufzuwärmen, ging ich innerhalb der Terrassen ebenfalls zur Wasserstelle. Ca. einem Meter entschloß ich mich spontan ein Vollbad zu nehmen und zur allgemeinen Belustigung zu dienen. Meine Kamera funktionierte erst 2 Tage später wieder einigermaßen, nach 2 Jahren hatte dann der Kalk der Kamera den Rest gegeben.
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Gegen Abend ging es zum Thermalhotel Richmond, wo ich endlich eine Dusche bekam und meine bereits an Ort und Stelle getauschten Kleidung einigermaßen Trockenfönte. Das Hotel machte nach außen einen guten Eindruck, der sich allerdings nicht im Inneren betätigte. Das hoteleigene Thermalbad war klasse, aber die Zimmer nur mittelmäßig, die Elektrik eine Katastrophe. Beim Essen fühlten wir uns wie Ölsardinen, kurz gesagt, es hat mir nicht so zugesagt.
Tag 3
Nach dem Frühstück starteten wir die Rückreise, natürlich nicht ohne eine Teppichfabrik uns ansehen zu dürfen. Neben einer sehr guten Vorführung in perfektem Deutsch durfte man sich sogar, welch Wunder, Teppiche kaufen. Auch wenn der Preis wirklich gut war, gekauft habe ich nichts, wo von auch? Wenigstens kenne ich jetzt den Unterschied zwischen handgeknüpften und handgemachten Teppichen und kann den Unterschied relativ leicht selber erkennen. Gegen Abend waren wir in unserem Hotel zurück.
Tag 4
Meine Eltern blieben im Hotel und so fuhr ich alleine mit dem Rest nach Antalya. Erst ging es in eine Lederfabrik, wo ebenfalls eine Führung und eine Modenschau in perfektem Deutsch stattfand. Muß ich Erwähnen, das auch anschließend ein Kauf möglich war? Anschließend ging es zum Mittagsessen in eine Art Landgasthof. (WARNUNG!!! Wenn Ihr mal in der Türkei essen geht, den Preis gezahlt habt und der Kellner Euch fragt, ob Ihr ein Dessert wollt, lehnt ab, kostet einen Euro extra, hat er vorher so laut und deutlich gesagt, das es JEDER verstanden hat. Gibt Anschließend das normale kostenlose Dessert.) Jetzt ging es zu einem der 5 Wasserfälle Antalyas. Wunderschön, nur leider war dieser Aufenthalt viel zu kurz. Die meisten wären gerne länger hier geblieben. Nun ging die Fahrt in eine Goldfabrik, EINE Stunde Aufenthalt. Die Führung natürlich in perfektem Deutsch mit leichtem schwäbischen Akzent. Und natürlich wieder Möglichkeit zum günstigen Einkauf, 5 Minuten später war ich draußen und innerhalb der nächsten 10 Minuten der Rest der Gruppe bis auf eine oder zwei Ausnahmen. Nach der einen Stunde dann die Fahrt in die Stadt und der Besuch der Altstadt mit Hafen. Nach Anbruch der Dunkelheit dann zum Basar, wo selbstverständlich auch alle deutsch können. Gegen späten Abend waren wir im Hotel, jetzt sollte der erholsame Teil losgehen.
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Tag 5
Erholung pur, nach einem ausgiebigen Frühstück in die Sonne an den Strand und ein bisschen im Mittelmeer schwimmen. Leider hatte ich an diesem Tag Halsschmerzen und nach dem Abendbrot, das dringende Bedürfnis, das soeben gegessene mir ausgiebig durch den Kopf zu gehen lassen. Außerdem bekam ich Fieber und somit verschwand ich in mein Bett, in der Hoffnung, am nächsten Tag wieder einigermaßen fit zu sein.
Tag 6
Es ging mir wieder besser, bis auf die Halsschmerzen. nach einem Besuch der Stadt Tekirova wurde der tag noch einmal ausgiebig genossen und am Abend noch einmal Party gemacht. Zum Glück war all inklusive. Mein Favorit, der alkoholfreie Cocktail "Samba Samba", einfach lecker *gg.
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Tag 7
Der Rückflug stand bevor, ausgerechnet heute war das Wetter perfekt. So wurden die letzten Bilder der überaus attraktiven Anlage geschossen, sind sie nicht traumhaft? Rückflug wieder mit TNG. Das Essen war diesmal heiß, aber nicht ganz mein Geschmack, aber bei dem Preis kann man nicht meckern. Landung gegen 20:00 Uhr in Hannover und Rückfahrt nach Hause.
Alles in Allem ein für den Preis auf jeden Fall gelungener und auch schöner Urlaub, wenn auch mit einigen Hindernissen. Die Halsschmerzen verschwanden übrigens nach fast 2 Wochen.