Sie sind hier: Sonstiges Ägypten2007

Ende November war es soweit. Es ging endlich wieder in die Ferne. Diesmal war Ägypten angesagt. 2000 war ich bereits in Hurghada im Grand Hotel, diesmal wurde das Hotel Alf Laila wa Laila, 1001 Nacht, gebucht. Beim Abflug aus Düsseldorf regnete es. Ich hatte zwar einen Fensterplatz, aber bis zum Mittelmeer lag dei Welt unter einer dichten Wolkendecke. Bei der Ankunft herrschte wie zu Erwarten Sonnenschein. Nachdem dei Visa und Einreiseformalitäten erledigt waren, ging es schnell ins Hotel. Die Fahrt dauerte nur 15 Minuten. Gegen 18:00 Uhr Ortszeit fing der Urlaub schließlich an.

Das Hotel wird auch "1001 Nacht, Fantasia" genannt. Und der Name ist Programm. Man fühlt sich wie in einem arabischen Disneyland. Kitschig, bunt und überall Zwiebeltürmchen. Sowas mag ich. Hier mal einige Bilder der Anlage.

Das Hotel selber ist unglaublich verwinkelt. Allein 2 Tage braucht man, um zu wissen, wo was angeboten wird. Allein 6 Pools gehören zum Hotel, davon einer beheizt. Dazu viele Bars, von denen allerdings um diese Jahreszeit nicht alle geöffnet waren. Bolzplätze, ein Minigolfplatz und ein Theater, wo allabendlich die Lichterschau stattfindet, für Hotelgäste übrigens kostenlos. Besonders schön ist das Hotel wenn es dunkel wird.

Zum Strand muss man ca. 900 Meter gehen, oder mit dem hoteleigenen Shuttlebus fahren, dieser fährt regelmäßig zum Strand des Hotels "Dana Beach". Am Strand gibt es wie auch an den Pool immer ausreichend Liegen. Das Wasser ist im ersten Moment kühl, aber wenn man erst einmal im Wasser ist, läßt es sich sehr gut aushalten. ich selber bin immer einmal durch die Bucht geschwommen, hin und zurück. Dann sonnen und wieder ins Wasser. Vom Strand konnte man einige kleinere Fischschwärme beobachten.

Wer sich in der Anlage des "Dana Beach" ein wenig umschaut, findet mitten in der Anlage einen großen künstlichen See. Und in diesem See schwimmen farbenprächtige Fische. Hier eine kleine Auswahl.

Zu Essen gab es immer reichlich und gut. Morgens im Hauptrestaurant. Mittags am Strand oder im kleinen Restaurant, Nachmittagssnacks in einer der Bars. Abendessen und Spätsnack wieder am Frühstücksort. Immer Buffet und immer Köche, die das gewünschte Essen vor den Augen der Gäste zubereiten.

An Ausflügen habe ich diesmal nur 2 gemacht. Einmal eine Stadtrundfahrt mit Besuch des Hafens, des Aquariums und einer Moschee, und zum anderen eine Schnorcheltour. Leider habe ich keine Unterwasserkamera, muss aber sagen, geil.

Am 5ten Tag nahm ich am marokkanischen Menü am Abend teil. Dieses ist für Hotelgäste einmal pro Aufenthalt kostenlos. Lohnt sich vor allem bei Hungrigen. Es gab reichlich! Der Anfang machte das sogenannte Cold Appetizer. Hier mal eine Auflistung auf Englisch: Yogurt salad, oriental salat, Tehina, babaganouge salad, pickles, Hot appetizer, Spring roll, Kobiba, Sambosak. Was immer es auch sein mag. Das meiste war lecker. Zum Hauptgang dann Reis mit Gegriltem, in diesem Fall Kabab, Kofta und Hühnchen. Als Dessert süßen Kuskus mit Obst. Und da waren Früchte dabei, die ich in meinem ganzen leben noch nie gesehen habe, geschweige gegessen. Aber der Ober war so nett und zeigte mir, was man wie essen kann.

Im Laufe der Zeit hat sich ein gereglter Urlaubstag abgezeichnet. Der sah in etwas so aus. 7:30 Aufstehen, anziehen und zum Frühstück. Dann ins Zimmer, kleiner Geschäfte erledigt, Strandsachen angezogen und zum Shuttlebus. am Strand eine Liege gesucht, meist in der Gegend von meiner englischen Bekanntschaft, ein Ehepaar aus der Nähe von Glasgow. Dann eine Runde schwimmen, sonnen, schwimmen und gegen 13:30 ins Hotel zum Essen, im Hotel war es einfach leckerer. Dann zum großen Pool, auch da eine Liege ausgesucht, meist neben der Familie aus Krefeld. Dort dann Dart und Boule. Zwischenzeitlich kleinen Snack *gg. Gegen 17:30 duschen und dann Abendessen. Nun in die Bars und das ein oder andere Getränk, am Abend dann die Lichterschau oder zum Abendprogramm der Annimateure. Nach 7 Nächten ging es leider wieder zurück. Aber ich hatte mich gut erholt, 2 Kilo zugenommen und viele neue Eindrucke bekommen.